Staketenzaun

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Akzente setzen im Landhaus-Stil mit einem Staketenzaun

Holz als Naturprodukt gehört seit jeher zu den beliebtesten Materialien für den Vorgartenzaun. Der Charme dieses Naturproduktes hat den Vorteil, dass er sich in nahezu jedes Gartenkonzept harmonisch einfügt. Es gibt für den Vorgartenzaun auch verschiedene Holzarten, die man für einen Vorgartenzaun verwenden kann, zu den wohl beliebtesten gehören Kiefer, Lärche und Fichte, sie alle zeichnen sich zum Einen durch ihre Langlebigkeit, zum anderen durch einen natürlich-stilvollen Charakter aus. Allen Holzzäunen wohnt jedoch ein kleiner Haken inne: Sie bedürfen der regelmäßigen Pflege in Form von Schutzanstrichen gegen die unvermeidlichen Witterungseinflüsse.

Einzig der Staketenzaun aus Kastanie muß nicht gestrichen werden. Dies liegt an dem ungewöhnlich hohen Anteil an Gerbsäure, die den Staketenzaun unempflindlich für Witterungseinflüsse macht. Einen Staketenzaun sieht man oftmals an Stränden. Hier ist der Staketenzaun nicht nur der regulären Witterung, sondern zusätzlich auch der aggressiven, salzhaltigen Meeresluft ausgesetzt. Und trotzdem hält der Staketenzaun diesem Szenario über Jahrzehnte stand.

In den letzen Jahren hält der Staketenzaun auch immer mehr Einzug in Kleingärten und Biogärten. Der Staketenzaun harmonisiert hervorragend mit diesem Ambiente, aber auch zum Beispiel. mit einem rustikalen Fachwerkhaus.

Staktenzaun aus französischer Edelkastanie

Nach Robinie (Akazie) ist die Edelkastanie das witterungsbeständigste europäische Holz. Es enthält mehr Gerbsäure als Eiche und ist unbehandelt der Witterung ausgesetzt 15 – 25 Jahre haltbar. Kastanienholz wird wie Weidenruten als Stockausschlag geerntet. Der Stangenwald wird in den Wintermonaten geschnitten und bereits im folgenden Frühjahr kann man die neuen Triebe sehen. So werden Staketenzäune und Pfosten schon seit Jahrhunderten hergestellt. Die Zäune und Pfosten werden von kleinen Handwerksbetrieben in Frankreich hergestellt. Die handgespaltenen Staketen werden mittels verzinkter Drähte miteinander verkettet, der Abstand zwischen den einzelnen Staketen beträgt ca. 5 und 10 cm.

Es gibt sie in unterschiedlichen Höhen von 0,80m bis 1,50m. Je nach Höhe wählt man die Länge der Kastanienrundpfähle, die zwischen 7 und 9 cm Durchmesser dick sein sollten. Mit Krampennägeln wird der Holzzaun am Pfosten befestigt.

Passende Tore zu dem jeweiligen Kastanienzaun gibt es ebenfalls zu kaufen. Sie werden mit vormontierten Beschlägen geliefert und sind mittels zwei Rundpfählen spielend leicht in den Kastanienzaun zu integrieren.

Holzstaketenzäune sind natürliche Produkte, die das ganze Jahr der Witterung ausgesetzt sind. Mit der Zeit bekommen sie eine natürliche graue Patina, die den Zaun sehr edel aussehen lässt. Ein großer Vorteil gegenüber anderen Holzzäunen, die meistens aus Fichte oder Kiefer bestehen und regelmäßig gestrichen werden müssen. Diese Art Zaun ist schon sehr alt und passt hervorragend zu Biogärten, Fachwerkhäusern und Bauernhöfen. Aber auch bei einem modernen Haus bzw. Anwesen im Landhausstil verleiht so ein Staketenzaun seinen individuelles Flair.

Viele integrieren ihn auch in den neuen Shabby Chic Style, dort ist ein Staketenzaun ein hervorragendes Grundgerüst für Dekorationen aller Art.